Satzung des Kreisverbands

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Satzung des Kreisverbands

§ 1 Name und Umfang des Kreisverbandes

Der Kreisverband trägt den Namen CVJM-Kreisverband Gütersloh / Halle (Westf.) des CVJM-Westbundes.

Im Kreisverband sind die dem CVJM-Westbund angehörenden Vereine und Gruppen seines Bereiches gemäß § 9 der Bundessatzung zusammengeschlossen. Er erkennt die Satzung des CVJM-Westbundes an.

§ 2 Grundlage, Ziel und Aufgaben

1. Grundlage und Ziel

Der Kreisverband Gütersloh / Halle (Westf.) steht auf der von der Weltkonferenz

der Christlichen Vereine Junger Männer am 22.August 1855 in Paris beschlossenen und vom CVJM-Weltrat 1973 in Kampala bestätigten Grundlage :

Der Kreisverband bekennt sich zu dem Herrn Jesus Christus als Gottes Sohn und Heiland der Welt und hält das Wort Gottes für die alleinige Richtschnur des Glaubens und Lebens.

Grundlage der Arbeit ist die Basis des Weltbundes („Pariser Basis“ von 1855).

„Die Christlichen Vereine Junger Männer haben den Zweck, solche jungen Männer miteinander zu verbinden, welche Jesus Christus nach der Heiligen Schrift als ihren Gott und Heiland anerkennen, in ihrem Glauben und Leben seine Jünger sein und gemeinsam danach trachten wollen, dass Reich ihres Herrn und Meisters unter jungen Männern auszubreiten.“

Der CVJM-Gesamtverband hat dazu folgende Zusatzerklärung beschlossen:

„Die CVJM sind als Vereinigung junger Männer entstanden. Heute steht die Mitgliedschaft allen offen. Männer und Frauen, Jungen und Mädchen aus allen Völkern und Rassen, Konfessionen und sozialen Schichten bilden die weltweite Gemeinschaft im CVJM. Die „Pariser Basis“ gilt heute im CVJM-Gesamtverband für die Arbeit mit allen jungen Menschen.“

2. Aufgaben

Für die Erreichung des unter Absatz 1 genannten Zieles legt der Kreisverband Gütersloh / Halle (Westf.) das von der Kreisvertretung verabschiedete Leitbild des CVJM Kreisverbandes Gütersloh / Halle (Westf.) zu Grunde. Das Leitbild ist Bestandteil dieser Satzung.

Weiterhin übernimmt er folgende Aufgaben:

a) er vertritt die Vereine bei der Bundesvertretung und vermittelt den Austausch zwischen den Vereinen und dem Vorstand des CVJM-Westbundes, soweit er nicht unmittelbar geschieht;

b) er vertritt die gemeinsamen Interessen seiner Vereine bei kirchlichen, kommunalen und anderen Stellen seines Bereiches;

c) er fördert die Bundesgemeinschaft in seinem Bereich und vertritt die Gesamtbelange des CVJM-Westbundes gegenüber den Vereinen.

§ 3 Gemeinnützigkeit

1. Der Kreisverband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige, und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977 vom 16.März 1976.

2. Der Kreisverband ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Mittel des Kreisverbandes dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Kreisverbandes fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

5. Zuwendungen an andere gemeinnützige Organisationen, die mit dieser Satzung übereinstimmende Ziele verfolgen, können gewährt werden.

§ 4 Die Vereine des Kreisverbandes

1. Aufnahme der Vereine

Nur Vereine, deren Aufnahme in den CVJM-Westbund vollzogen und deren Zuteilung zum Kreisverband erfolgt ist, können in die Kreisgemeinschaft aufgenommen werden (§§ 6 + 9 der Bundessatzung)

Eine Teilung des Kreisverbandes kann nur vom Vorstand des CVJM-Westbundes vorgenommen werden. Erscheint es notwendig, dass ein Verein in einen anderen Kreisverband übergeht, so entscheidet hierüber gleichfalls der Vorstand des CVJM-Westbundes, der in allen Fällen vorher die beteiligten Kreisverbände hört.

2. Pflichten der Vereine

Jeder Verein verpflichtet sich:

  1. die Arbeit im Kreisverband nach bestem Vermögen zu unterstützen und mit den angeschlossenen Vereinen Gemeinschaft zu halten;

  1. die Beschlüsse der Kreisvertretung und des Kreisvorstandes in seinem Bereich durchzuführen;

  2. an den Veranstaltungen des Kreisverbandes teilzunehmen;

  3. den Kreisverband über alle besonderen Veranstaltungen frühzeitig zu informieren.

3. Rechte der Vereine

  1. Die Vereine wählen die Kreisvertreter/innen, und zwar für jede angefangenen 70 Bundesbeitragszahlenden einen Vertreter oder eine Vertreterin. Die Vereine haben das Recht zu beschließen, dass dieser Kreisvertreter bzw. diese Kreisvertreterin gleichzeitig die Funktion eines/einer Vereinsdelegierten übernimmt und berechtigt ist, den Verein bei allen Sitzungen des Kreisverbandes (§ 8 Abs. 1) mit vollem Stimmrecht zu vertreten.

  1. Die Vereine stellen Anträge an den Kreisvorstand und an die Kreisvertretung sowie an den Vorstand des CVJM-Westbundes und durch den Kreisvorstand an die Bundesvertretung. Anträge an die Kreisvertretung müssen bis spätestens 3 Wochen vor dem Termin der Kreisvertretung beim Kreisvorstand eingegangen sein. Über die Behandlung von später eingegangenen Anträgen be­findet die Kreisvertretung.

4. Austritt und Ausschluss der Vereine

Ein Verein hat das Recht, durch eine Erklärung bei dem Vorstand des CVJM-Westbundes seinen Austritt aus dem Westbund und damit aus dem Kreisverband zu vollziehen. Wenn ein Verein sich an den Kreisveranstaltungen ohne begründete Entschuldigung über lange Zeit nicht beteiligt, soll er durch den Kreisvorstand angesprochen und ermutigt werden, sich der Gemeinschaft im Kreisverband anzuschließen.

Sollte sich ein Verein weiterhin verschließen oder von den Grundsätzen des CVJM-Westbundes entfernen, so unterrichtet der Kreisvorstand den Vorstand des CVJM-Westbundes, der den Verein ausschließen kann.

Ein aus dem CVJM-Westbund ausgetretener oder ausgeschlossener Verein kann keinen Anspruch auf das Vermögen des Kreisverbandes geltend machen.

§ 5 Die Kreisvertretung

1. Zusammensetzung der Kreisvertretung

Die Kreisvertretung setzt sich zusammen aus dem Kreisvorstand, den Vereinsvorsitzenden oder ihren Stellvertretern und den von den Vereinen gewählten Kreisvertretern (§ 4, Ziffer 3a). Die für die Jugendarbeit in den Mitgliedsvereinen zuständigen hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. nehmen mit beratender Stimme an der Kreisvertretung teil, sofern sie nicht CVJM-Mitglieder und als gewählte Vertreter stimmberechtigt sind.

Vereine, deren Mitgliedschaft im CVJM-Westbund ruht oder die aus dem CVJM-Westbund ausgetreten sind oder ausgeschlossen wurden, haben kein Stimmrecht in der Kreisvertretung.

Der Kreisvorstand sendet dem Vorstand des CVJM-Westbundes sowie dem zuständigen Bundessekretär rechtzeitig eine Einladung zur Kreisver­tretung.

Die Mitglieder des Vorstandes des CVJM-Westbundes oder von ihm be­auftragte Vertreter sowie der zuständige Bundessekretär haben bera­tende Stimme.

2. Sitzungen der Kreisvertretung

Die Kreisvertretung muss jährlich wenigstens einmal vom Kreisvorstand einberufen werden. Verlangen wenigstens drei Vereine schriftlich eine außerordentliche Sitzung, so hat der Kreisvorstand innerhalb eines Monats dieser Forderung zu entsprechen.

Eine ordnungsgemäß einberufene Kreisvertretung ist beschlussfähig. Sie gilt als ordnungsgemäß einberufen, wenn die Einladungen minde­stens 14 Tage vorher den einzelnen Vereinen schriftlich oder in elektronischer Form zugegangen sind.

Über die Sitzungen der Kreisvertretung ist ein Protokoll anzuferti­gen, dass von zwei Mitgliedern des geschäftsführenden Kreisvorstan­des zu unterzeichnen ist. Der Vorstand des CVJM-Westbundes und der zuständige Bundessekretär erhalten je eine Ausfertigung des Proto­kolls.

3. Rechte und Pflichten der Kreisvertretung

Die Kreisvertretung

  1. berät die Arbeit des Kreisvorstandes und kann für wichtige Kreisangelegenheiten vorübergehende oder ständige Arbeitskreise ein­setzen und für besondere Arbeitsfelder die Berufung von Beauftragten empfehlen;

  2. wählt die ordentlichen Mitglieder des Kreisvorstandes (§ 6, Zif­fer l a bis e);

  3. wählt die Bundesvertreter und ihre Stellvertreter nach § 11 der Bundessatzung und zwar für jede angefangenen 700 Bundesbeitragszahlenden einen Vertreter. Bei der Wahl dürfen nur die Zahlen solcher Vereine zugrunde gelegt werden, die ihre Verpflichtungen gegenüber dem CVJM-Westbund bis zum Schluss des letzten Haushalts­jahres erfüllt haben. Die Bundesvertreter werden für drei Jahre gewählt. Sie sind der Bundesgeschäftsstelle unmittelbar nach der Wahl, spätestens bis zum 30.Juni namentlich zu melden;

  4. wählt für jeweils zwei Jahre zwei Kassenprüfer;

  5. nimmt die Jahresrechnung entgegen, erteilt Entlastung nach erfolgter Prüfung der Kasse durch zwei Kassenprüfer und genehmigt ggf. den Voranschlag:

  6. erstellt Anträge an den Vorstand des CVJM Westbundes und an die Bundesvertretung;

  7. beschließt die Vorgaben für die Arbeit des Kreisverbandes, wobei auf die Veranstaltungen des

    CVJM-Westbundes Rücksicht zu nehmen ist.

§ 6 Der Kreisvorstand

1. Zusammensetzung des Kreisvorstandes

Die Leitung des Kreisverbandes obliegt dem Kreisvorstand. Er be­steht aus:

a) der/dem Kreisvorsitzenden,

b) der/dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden,

c) der/dem Kreisschriftwart/in,

d) der/dem Kreiskassenwart/in,

e) drei Beisitzer/innen für besondere und repräsentative Aufgaben.

Die Kreisvorstandsmitglieder zu a) bis d) bilden den geschäftsführenden Kreisvorstand. Ihm obliegen insbesondere die rechtliche Vertretung des Kreisverbandes und die Verwaltung des Vermögens. Hierbei ist er an die Empfehlungen des Kreisverbandes und an die Be­schlüsse der Kreisvertretung gebunden.

Vorstand im Sinne von § 26 BGB ist der geschäftsführende Vorstand;

Der Kreisverband kann vertreten werden durch den Kreisvorsitzenden bzw. die Kreisvorsitzende oder seinen Stellvertreter bzw. ihre Stellvertreterin, jeweils gemeinsam mit einem anderen Mitglied des geschäftsführenden Kreisvorstandes.

2. Wahl des Kreisvorstandes

Die ordentlichen Mitglieder des Kreisvorstandes (§ 6, Ziffer 1 a bis e) werden von der Kreisvertretung jeweils für vier Jahre gewählt. Alle zwei Jahre scheidet die Hälfte aus.

Die Wahl der Mitglieder des geschäftsführenden Kreisvorstandes geschieht in je einem besonderen Wahlgang. Die Wahlen sind geheim durchzuführen. Auf Antrag kann offen abgestimmt werden, wenn alle anwesenden Stimmberechtigten zustimmen.

Die Wahl und die Wiederwahl des/der Kreisvorsitzenden bedürfen der Be­stätigung des Vorstandes des CVJM-Westbundes.

Die Wahl der Beisitzer erfolgt gemeinsam, wobei jeder Wähler / jeder Wählerin auf seinen/ihren Stimmzettel höchstens so viele Namen schreibt, wie Beisitzer zu wählen sind. Diejenigen, welche die meisten Stimmen auf sich vereinigen, sind gewählt, auch wenn sie die Mehrheit nicht erlangt haben. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Stichwahl.

In den Kreisvorstand wählbar ist jedes nach dem Bürgerlichen Recht mündige Mitglied eines Vereins des Kreisverbandes, das sich zu Grundlage und Ziel des Kreisverbandes (§ 2, Absatz 1) bekennt.

Scheidet in der Zwischenzeit ein ordentliches Mitglied des Kreisvorstandes aus, so kann der Kreisvorstand einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin berufen. Die nächste Kreisvertretung nimmt für den Rest der Amtsdauer eine Nachwahl vor.

3. Sitzungen des Kreisvorstandes

Jede ordnungsgemäß einberufene Kreisvorstandssitzung ist beschluss­fähig. Sie gilt als ordnungsgemäß einberufen, wenn die Einladung da­zu mindestens eine Woche vorher den Mitgliedern des Kreisvorstandes schriftlich oder in elektronischer Form zugegangen ist. Der zuständige Bundessekretär bzw. die zuständige Bundessekretärin wird da­zu eingeladen.

Auf besondere Einladung durch den Kreisvorstand können auch Gäste an den Kreisvorstandssitzungen teilnehmen.

Sofern mindestens vier Mitglieder des Kreisvorstandes aus einem begründeten Anlass eine Kreisvorstandssitzung schriftlich beantragen, so ist diesem Antrag umgehend zu entsprechen.

Über die Sitzungen des Kreisvorstandes wird ein Protokoll angefer­tigt, das von zwei Mitgliedern des geschäftsführenden Kreisvorstan­des zu unterzeichnen ist. Dieses wird allen Kreisvorstandsmitgliedern und dem zuständigen Bundessekretär zugestellt.

4. Rechte und Pflichten des Kreisvorstandes

Der Kreisvorstand

  1. fördert und vermittelt die Gemeinschaft der Vereine, ihrer Vorstände und Mitarbeiter untereinander;

  2. setzt sich dafür ein, dass das Leben in den Vereinen und ihren Arbeitszweigen der Grundlage und dem Zweck des Bundes (§ 2 der Bundes­satzung) und des von der Kreisvertretung verabschiedeten Leitbildes entspricht;

  3. legt Ort, Zeit und Tagesordnung der Kreisvertretung und der Kreisverbandssitzungen fest und erstattet jährlich Rechenschaftsberichte;

  4. beruft bei Bedarf und auf Veranlassung der Kreisvertretung Beauftragte für spezielle Arbeitszweige und Veranstaltungen (§ 5, Ziffer 3a). Die Arbeit der Beauftragten regelt sich nach den vom Vorstand des CVJM-Westbundes auf­gestellten Ordnungen.

Der/die Kreisvorsitzende hat Stimmrecht in der Bundesvertretung (§ 11 der Bundessatzung).

Alle Kreisvorstandsmitglieder vertreten nach bestem Vermögen die Arbeit des Kreisverbandes und des CVJM-Westbundes in den Vereinen. Es ist anzustreben, dass jeder Ortsverein regelmäßig den Be­such und Dienst eines Kreisvorstandsmitgliedes erhält.

§ 7 Kreisverbandssitzung

Der Kreisvorstand ruft die Vereine zu den Kreisverbandssitzungen zusammen.

1. Zusammensetzung der Kreisverbandssitzung

Die Kreisverbandssitzung setzt sich zusammen aus

    1. dem Kreisvorstand,

    2. den Vereinsvorsitzenden oder ihren Stellvertreter/inne/n,

    3. den von den Vereinen gewählten Vereinsdelegierten (§ 4, Ziffer 3a),

    4. ggf. Beauftragte (§ 6, Ziffer 4d)

    5. den für die Jugendarbeit in den Mitgliedsvereinen zuständigen hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,

    6. den jeweiligen Vertreter/innen/n der kreissynodalen Jugendausschüsse der Kirchenkreise Gütersloh und Halle (Westf.),

    7. die zuständige Bundessekretärin bzw. der zuständige Bundessekretär.

Die Teilnehmer e – g sowie die Mitglieder des Vorstandes des CVJM-Westbundes oder von ihm be­auftragte Vertreter haben bera­tende Stimme.

Für besondere Themenschwerpunkte können weitere Gäste geladen werden mit beratender Stimme.

Vereine, deren Mitgliedschaft im CVJM-Westbund ruht oder die aus dem CVJM-Westbund ausgetreten sind oder ausgeschlossen wurden, nehmen nicht an den Sitzungen des Kreisverbandes teil.

2. Sitzung des Kreisverbandes

Die Kreisverbandssitzung muss jährlich wenigstens viermal vom Kreisvorstand einberufen werden. Verlangen wenigstens drei Vereine schriftlich eine außerordentliche Sitzung, so hat der Kreisvorstand innerhalb eines Monats dieser Forderung zu entsprechen.

Eine ordnungsgemäß einberufene Kreisverbandssitzung ist mit einfacher Mehrheit beschlussfähig. Sie gilt als ordnungsgemäß einberufen, wenn die Einladung minde­stens 7 Tage vorher den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach § 7 Abs. 1 schriftlich oder in elektronischer Form zugegangen ist.

Über die Sitzungen des Kreisverbandes ist ein Protokoll anzuferti­gen, dass von zwei Mitgliedern des geschäftsführenden Kreisvorstan­des zu unterzeichnen ist. Der zuständige Bundessekretär bzw. die zuständige Bundessekretärin erhalten je eine Ausfertigung des Proto­kolls.

3. Aufgaben und Ziele der Kreisverbandssitzung

Die Kreisverbandssitzung

  1. dient der Umsetzung der im Leitbild formulierten Visionen, Ziele und Wege;

  2. berät die Arbeit des Kreisvorstandes und kann für wichtige Kreisangelegenheiten vorübergehende oder ständige Arbeitskreise ein­setzen;

  3. beschließt Themenschwerpunkte und Veranstaltungen und plant die Organisation und Umsetzung, auf der Basis der Vorgaben der Kreisvertretung.

In der Kreisverbandssitzung werden die wichtigsten Beschlüsse des CVJM-Westbundes (Bundesvertretung) und der Kreisvertretung mitgeteilt. Im Mittelpunkt der Kreisver­bandssitzung steht die Bearbeitung von Themen, die die CVJM-Arbeit zielangebend, an­regend und vertiefend fördern können.

Die Kreisverbandssitzungen, die möglichst an verschiedenen Orten des Kreisverbandes abwechselnd durchgeführt werden, dienen der Stär­kung der Gemeinschaft und dem Zeugnis in der Öffentlichkeit. In je­dem Fall ist das Programm zeitnah und jugendgemäß zu gestalten. Der Termin der Kreisverbandssitzungen ist den Vereinen frühzeitig mitzuteilen und sollte von allen vereinseigenen Veranstaltungen freigehalten werden.

Der Kreisverband fördert die Begegnung der verschiedenen Arbeitszweige durch gelegentliche oder regelmäßige gemeinsame Veranstal­tungen (z.B. Kreissportfest, Jungschartag u.a.). Dabei ist zu be­achten, dass die Häufigkeit der Veranstaltungen die Arbeit am Ort nicht belastet.

§ 8 Satzungsänderung

Änderungen dieser Satzung können nur mit 3/4 Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten von der Kreisvertretung beschlossen werden. Sie be­dürfen der Genehmigung durch den Vorstand des CVJM-Westbundes.

§ 9 Vermögen

Bei Auflösung oder Aufhebung des Kreisverbandes oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen an den CVJM-Westbund - Ge­schäftsführender Verein - e.V., der es ausschließlich und unmittel­bar für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwen­den hat

Diese Satzung ist von der Kreisvertretung am 24.09.2003 beschlossen und tritt nach Genehmigung durch den Vorstand des CVJM-Westbundes in Kraft.

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